Ringiers Fernsehbereich hat im 2003 mit 70 festangestellten Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 42.4 Mio. Franken (Vorjahr 42.1 Mio. Franken) erzielt und damit gemäss Martin Werfeli "sehr erfolgreich" gearbeitet. Den Grund für den Erfolg sieht der Vorsitzende der Konzernleitung in der Tatsache, dass Ringiers Fernsehtätigkeit auf verschiedenen Beinen stehen und mit Sat.1 Schweiz, Teleclub und SF 2 (PresseTV) nicht auf einen einzigen Sender fixiert seien. "Aber", so Werfeli, "und das ist eigentlich das Wichtigste: Fernsehen ist heute bei Ringier nicht einfach nur Fernsehen. Fernsehen ist die Triebfeder für neue Aktivitäten."
Ein Medienunternehmen ohne Fernsehen werde seinen Kunden nie ein komplettes Angebot bieten können. Werfeli: "Das Rezept heisst 'Medienverbund'. Im Zentrum steht eine Fernsehsendung. Und rund um ein solches Format herum entstehen Zusatzleistungen, werden Umsatz und Gewinn mit zusätzlichen Angeboten erzielt." So habe Ringier, wenn es um Essen und Genuss gehe, mit "al dente" ein Zeichen gesetzt. Im Gesundheitsbereich sei es das Label "Gesundheit Sprechstunde". (ab)

