11.04.2008

Studie

TV langweilt die Jugend

Internet spielt immer grössere Rolle.

Eine neue Studie von OC&C Strategy Consultants zum britischen Fernsehmarkt bestätigt eine auch in Deutschland bekannte Entwicklung: Das Fernsehen verliert Marktanteile bei unter 30-Jährigen. Insbesondere 14- bis 29-Jährige drehen im Jahr 2007 dem TV verstärkt den Rücken zu und wenden sich zunehmend Online-Formaten zu. Immer mehr der Jugendlichen laden ihre Lieblingssendungen von Websites herunter, andere kaufen sich bevorzugte Formate auf DVD. Begünstigt wird diese Entwicklung zusätzlich durch Web-TV-Angebote.

Junge Zuschauer, insbesondere die 15- bis 17-Jährigen, beklagen sich laut der Studie über die fehlende Innovation beim Fernsehen und zeigen sich gelangweilt von zu vielen Wiederholungen, Soaps und Reality Shows sowie von für die Zielgruppe belangloser Werbung.

Werbekunden und Fernsehsender, die ein jugendliches Publikum ansprechen möchten und andererseits auch für Mediaagenturen und Vermarkter müssen ihre Strategien diesen jüngsten Tendenzen anpassen, um die Zielgruppen effizient erreichen zu können, kommentiert ein Partner von OC&C Strategy Consultants.


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