Der deutsch-französische Sender Arte verpasst sich ein Lifting: Von Montag an präsentiert sich der Kulturkanal seinem Publikum in einem neuen Erscheinungsbild, an dem Designer aus fünf verschiedenen Ländern, darunter der Schweiz, mitgewirkt haben. Kernstück der neuen Optik ist eine längere, kaleidoskopartig erzählte Geschichte, in der Arte sich auf eine Reise mit vielen Menschen, mit Jung und Alt, bei Tag und bei Nacht, begeben will. Diese Bilder werden immer dann eingesetzt, wenn das Programm mit kleinen Sendepausen unterbrochen wird, wie es am Donnerstag hiess.
Der in München tätige Schweizer Benjamin Cuénod erfand das so genannte On-Air- Design, die Gesamtoptik. Der niederländische Künstler Joost Korngold entwickelte das Arte-Logo für den Bildschirm als 3D-Skulptur. Für die Erkennungsspots zeichnet der belgische Regisseur Joe Vanhoutteghem verantwortlich. Der deutsche Designer Axel Schildt war federführend für das Online- Erscheinungsbild. Die Künstlerin Catherine Lagarde produzierte mit dem in Paris lebenden französischen Komponisten Laurent Parisi das Audiodesign für die akustische Wiedererkennung. (sda)

