04.01.2012

Schweizer Journalisten

Twitterer kreieren eine Liste

Wer will, kann sich selber eintragen.

Zu Wochenbeginn erzeugte ein im "Sonntag" erschienener Artikel über twitternde Schweizer Journalisten ziemlichen Wirbel. Während sich die Erwähnten über die namentliche Nennung freuten, kritisierten andere die Auswahlkriterien. Nicht beim blossen Beanstanden beliess es David Bauer. Obwohl er selber im Text erwähnt wurde, eröffnete der engagierte Redaktor und Webstratege bei der Tageswoche ohne lange zu zögern ein Dokument auf Google-Docs, in welchem sich alle twitternden Journalisten selber eintragen können.

"Die Twitterliste im Sonntag war ein etwas unbeholfener Versuch. Anstatt einfach zu kritisieren, dachte ich mir: Das lässt sich ja ganz einfach besser machen", begründet Bauer seine Initiative gegenüber persoenlich.com. Auf docs.google.com sind mittlerweile über 300 Namen zusammengekommen. Bauer freut sich: "Ich bin insofern zufrieden, als sich meine Vermutung bewahrheitet hat, dass sich eine solche Liste mit Hilfe der Community ganz leicht erstellen lässt."

Wirklich wichtig sei eine solche Liste ja nicht, aber vielleicht komme jemandem noch eine gute Idee, was man damit anstellen könne. "Da das Dokument für alle frei bearbeitbar ist, kann jeder mit den Daten anstellen, was er möchte", so Bauer. Und er fügt an: "Journalisten sind eitel und sprechen gerne über sich. Aber das wussten wir ja schon vor Twitter". (eh)


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