15.05.2019

Höngger

Über 200 Zuschauer an Krisen-Podium

Die Quartierzeitung «Höngger» hofft, dass auch andere Medien auf das Problem der schrumpfenden Vielfalt aufmerksam machen: Hier, die Bilder vom Anlass am Dienstag.

Die Quartierzeitung «Höngger» stellte die grossen Fragen, welche die freie Schweizer Presse umtreiben – und diskutierte sie, mit Fokus auf die Lokalmedien, an einem prominent besetzten Podium.

Wie können Lokal- und Quartiermedien, vor dem Hintergrund des schwindenden Inseratemarktes, künftig finanziert werden? Welche Relevanz haben Lokalzeitungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einer Region oder eines Quartiers? Welche Bedeutung haben Lokalzeitungen für die Demokratie, für Handel und Gewerbe, Vereine und andere Institutionen eines lokalen Einzugsgebietes? Das diskutierten am Dienstag, 14. Mai unter der Moderation von Röbi Koller vor etwas über 200 Personen der Zürcher Alt-Stadtrat Andres Türler, Andreas Häuptli, Geschäftsführer des Verlegerverbandes Schweizer Medien, Diego Yanez, Direktor MAZ, Edith Hollenstein, Redaktionsleiterin persoenlich.com, Esther Girsberger, Publizistin und Unternehmerin, Felix E. Müller, Ex-Chefredaktor NZZ am Sonntag, Roger Lang, Senior Product Consultant Wemf AG und Fredy Haffner, Verlagsleiter Quartierzeitung Höngg GmbH. Im Anschluss wurden Fragen aus dem Publikum beantwortet.

«Ob und wie die Diskussion um die für alle Printmedien wichtigen Themen weitergeht, ist offen», schreibt der «Höngger» in einer Mitteilung. Die Quartierzeitung hofft, dass auch andere Medien dazu beitragen, diese Diskussion und die gesellschaftsrelevanten Folgen einer schrumpfenden Medienvielfalt im Printbereich in die Öffentlichkeit zu tragen.

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung ist unter hoengger.ch abrufbar. (pd/eh)

 




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Kommentare

  • Robert Weingart, 15.05.2019 17:04 Uhr
    Völlig die falschen Gäste ausser Haffner. Was soll der ehemalige NZZaS- Chefredaktor - für jenen Titel ein hervorragender Mann - zu Lokal- und Quartierzeitungen sagen? Wäre doch besser gewesen, Leute von der Front, sprich Regionaljournalisten aufs Podium zu bitten. Weil die das Thema kennen.

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