08.07.2013

Roger Schawinski

Über Frauen, die sich TV-Diskussionen nicht zutrauen

"Absagen erfolgen oft mit fadenscheinigsten Begründungen", so der SRF-Talkmaster.
Roger Schawinski: Über Frauen, die sich TV-Diskussionen nicht zutrauen

"Vor allem die elektronischen Medien haben ein gewaltiges Problem mit einer vertretbaren Frauenquote. Schuld daran sind nicht allein diese verbockten Männer, son­dern vielfach sind es die Frauen selbst", schreibt Roger Schawinski in seinem neusten Beitrag auf blog.persoenlich.com. Laut dem Radiopionier und SRF-Talk-Master ist es oft kaum möglich, zumindest eine Alibifrau für eine TV-­Diskussionsrunde zu finden, bei der es nicht um eines der häufig gewählten Softthemen geht. Nur bei diesen sei ein überschaubares Angebot an willigen Diskutantinnen vorhanden, so Schawinski. "Sobald aber extrem kontroverse Dinge anstehen, verkümmert die Auswahl auf ein Rinnsal. Absagen häufen sich dann, wie entnervte Booker von TV­ Sendungen berichten – und diese erfolgen oft mit fadenscheinigsten Begründungen. Offenbar ist es einer grossen Zahl von Frauen nicht gegeben, sich in öffentliche Dispute einzubringen, bei denen die Gefahr der persönlichen Verletzung in einer von ihnen nicht voraussehbaren Live­-Situation besteht."

Schawinski erwähnt in seinem Text Regula Stämpfli als Gegen-Beispiel und schildert dezidiert, wie es zum Zerwürfnis zwischen ihm und der bekannten Politologin gekommen war, als er sie als Gast in seine SRF-Sendung einladen wollte.

"Aber eine Frau wie Regula Stämpfli glaubt – wohl aufgeplustert durch ihre häufige Medienpräsenz –, dass sie auf brutalste Weise ungestraft um sich schlagen kann. Und wenn ihr gar nichts mehr einfällt, schlägt sie als selbst definiert starke Frau natürlich reflexartig mit der Geschlechterkeule zu. Bingo!", so Schawinski.

Lesen Sie den gesamten Text auf blog.persoenlich.com. (eh)


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