13.02.2012

Ringier

Umfassender Profitabilitäts-Check

Stellungnahme zum "Sonntag"-Artikel.

"Die Anzeichen verdichten sich, dass Ringier vor einer weiteren einschneidenden Sparrunde steht", schreibt der "Sonntag" in seiner aktuellen Ausgabe. An der Dufourstrasse sei Angst vor einer Entlassungswelle zu spüren, da im laufenden Jahr 60 Millionen Franken eingespart werden müssten. Diese Nachricht erzeugte Unruhe unter den Ringier-Mitarbeitenden. Kommt es tatsächlich zu einer erneuten Sparrunde? Welche Bereiche wären davon betroffen?

Auf Anfrage von persoenlich.com bestätigt Mediensprecher Edi Estermann, dass Ringier daran ist, Sparpotential und Möglichkeiten zu vergrösserter Produktivität zu eruieren: "Ringier überprüft derzeit auf Gruppenebene die Effizienz seiner Geschäftsbereiche und diversen Beteiligungen. Wir tun dies konstant, konsequent- und im Bestreben, weiterzuwachsen und zu diversifizieren." Eine solche Effizienzüberprüfung sei nichts Aussergewöhnliches, sondern ein Schritt, den man auch in anderen Jahren durchgeführt habe. Doch im Hinblick auf "ein konjunkturell schwieriges 2012" verstärke Ringier nun seine Effizienzsteigerungs-Bemühungen, so Estermann. Von einem Sparprogramm will er dabei nicht sprechen. Ringier will die Arbeit der Beratungsfirma OC&C abwarten und dann weiterführende Schritte festlegen.

Die vom "Sonntag" errechnete Zahl von 60 Millionen Franken Sparvolumen will Estermann nicht bestätigen, er dementiert sie aber auch nicht: "Wir nennen keine Zahlen zu möglichen Effizienzsteigerungs-Potentialen." (eh)


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