Zur Beschleunigung ihres Wachstums in Deutschland investierte die NZZ im vergangenen Jahr gezielt in den weiteren Ausbau der Berliner Redaktion und Verlagsorganisation. Dazu gehörte die Benennung von Jan-Eric Peters zum Geschäftsführer und von Marc Felix Serrao zum Chefredaktor von NZZ Deutschland (persoenlich.com berichtete). Weitere Neuzugänge zur Verstärkung der Redaktion wie auch der Bereiche Marketing und Produkte folgten.
Um auch das publizistische NZZ-Angebot für den deutschen Markt kontinuierlich weiterzuentwickeln und noch stärker zu differenzieren, wurden im vergangenen Jahr etwa das E-Paper und die gedruckte internationale NZZ grundlegend überarbeitet und zwei neue Newsletter eingeführt: «Planet A – Der andere Blick auf den Klimawandel» liefert jede Woche fundierte Hintergründe und Lösungsansätze zur Bewältigung des Klimawandels. «NZZ Mittel & Zweck» ist ein informativer Newsletter für eine jüngere Zielgruppe zum souveränen Umgang mit Geld.
Die neuen Initiativen in der Produktentwicklung und auch im Marketing zeigen Wirkung, wie es in einer Mitteilung heisst: Der mit den Abonnentinnen und Abonnenten 2021 erwirtschaftete digitale Lesermarktumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt werden. Das Geschäft in Deutschland ist gesamthaft profitabel und trägt damit zum Gesamterfolg des Unternehmens NZZ bei.
«Wir freuen uns natürlich, dass sich unser Engagement so schnell auszahlt und wir trotz unserer Investitionen und der Verdopplung des deutschen Teams auf mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon profitabel sind», wird Jan-Eric Peters, Geschäftsführer NZZ Deutschland, zitiert. «Die Weiterentwicklung unserer redaktionellen Angebote, der Auf- und Ausbau der Organisation, die Einführung neuer Produkte und neuer Marketingkonzepte – wir haben im vergangenen Jahr wichtige Meilensteine erreicht.» Der Wachstumskurs setzt sich laut Mitteilung auch 2022 fort. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sei die Zahl der Abonnements kontinuierlich weiter gestiegen.
Marc Felix Serrao, Chefredaktor NZZ Deutschland: «Der wirtschaftliche Erfolg ist eine schöne Bestätigung unseres publizistischen Kurses. Wir sind 2017 mit der Überzeugung angetreten, dass es auch in Deutschland mehr als nur ein paar Leserinnen und Leser gibt, die für Qualitätsjournalismus mit einem klaren bürgerlich-liberalen Kompass bezahlen würden. Den Beweis haben wir erbracht – und wir wollen weiter wachsen.»
Zum NZZ-Angebot in Deutschland gehören aktuell die digitalen Abonnements, die internationale Ausgabe der gedruckten Neuen Zürcher Zeitung, ein E-Paper und mehrere Newsletter. (pd/cbe)
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08.04.2022 08:17 Uhr

