11.02.2015

Thomson Reuters

Umsatz stagniert 2014

Man spürte die Sparmassnahmen der Banken.

Der Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters gibt sich zuversichtlich für 2015. Der Umsatz werde - bereinigt um Währungsschwankungen und Übernahmen - zulegen, teilte er am Mittwoch mit. Im vergangenen Jahr stagnierten die Erlöse bei 12,6 Milliarden Dollar.

Gut läuft weiterhin das Geschäft mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Einbussen gab es dagegen zuletzt immer wieder im Geschäft mit Nachrichten und Informationen für Börsenprofis, in dem Thomson Reuters die massiven Sparmassnahmen der Banken im Zuge der Finanzkrise zu spüren bekommt.
 
Konzernchef Jim Smith macht mittlerweile aber Fortschritte aus. Erstmals seit sechs Jahren gebe es in der Sparte wieder Zuwächse im Vertrieb.
 
Der Konzern war 2008 aus der Übernahme der britischen Nachrichtenagentur Reuters durch den kanadischen Informationskonzern Thomson entstanden. (sda)

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