Dass am Freitagabend kein Vertreter der Grossbank UBS an der "Arena" des Schweizer Fernsehens teilgenommen hat, sorgt bei Politikern für Unmut und Unverständnis, wie die Zeitung "Der Sonntag" berichtet. Am Rande der Sendung war von den "UBS-Feigling" die Rede. "Die UBS ist der Öffentlichkeit einiges an Informationen schuldig", sagt FDP-Nationalrat und "Arena»"-Teilnehmer Philipp Müller (AG). "Es ist bedauerlich, dass die Bank nicht wenigstens eine politische Stellungnahme abgegeben hat". SVP-Ständerat Hannes Germann (SH) kritisiert: "Die UBS hat eine Chance verpasst". In die Verantwortung nehmen beide Ständeräte UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger: "Ich hätte erwartet, dass Villiger hinsteht»", sagt Germann. Empört ist auch SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger-Oberholzer: "Wenn ich höre, dass Herr Grübel das Lucerne Festival besucht hat, anstatt an der Arena teilzunehmen, ist das ein absolutes Armutszeugnis". FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger (ZH), ehemaliger "Arena"»-Moderator und heutiger Gastgeber von "Filippos Politarena" auf SAT.1, ist "enttäuscht" von der UBS-Führung: "Grübel oder Villiger hätten zumindest der Tagesschau ein Statement abgeben können, das in der Arena dann hätte eingespielt werden können". "Wir haben die UBS eingeladen", sagt Redaktionsleiterin Marianne Gilgen und betont: "Wir hätten auch einen Pressesprecher akzeptiert".
18.09.2011
"Arena"
Unmut bei Politikern über Fernbleiben der UBS
Von "UBS-Feiglingen" ist die Rede.
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