Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) stimmt der Mehrheitsbeteiligung von 55 Prozent der Basler Mediengruppe an Radio Edelweiss zu. Dies teilte das UVEK in einem am Freitag eingetroffenen Schreiben mit, wie die Basler Mediengruppe vermeldet. Es ist das erklärte Ziel der Basler Mediengruppe, Radio Edelweiss zur führenden Radiostation der Region Nordwestschweiz zu machen.
Am 7. Mai 2002 hatte die Basler Mediengruppe ihr Interesse an Radio Edelweiss bekanntgegeben. Das in der Folge vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) durchgeführte Vernehmlassungsverfahren bei den interessierten Kreisen in Basel-Stadt und Basel-Landschaft fiel positiv aus. Die Wettbewerbskommission (WEKO) stufte die Übernahme von 55 Prozent des Aktienkapitals von Radio Edelweiss als unbedenklich ein. Dieser Einschätzung schloss sich das UVEK an und erteilte der Übernahme grünes Licht.
Die Basler Mediengruppe setze mit der Übernahme von Radio Edelweiss ihre Multichannel-Strategie konsequent um und stärke damit ihre Aktivitäten in dem von Tanja Schmidt geleiteten audiovisuellen Bereich, wie es in der Mitteilung heisst. Mit der Übernahme würden sich bedeutende Synergien für die Unternehmen der Gruppe ergeben, insbesondere für Basler Zeitung und Baslerstab: Angestrebt wird einerseits eine sinnvolle Zusammenarbeit im journalistischen Tagesgeschäft, anderseits die konsequente Nutzung aller Möglichkeiten im Werbebereich sowie bei der Promotion von Anlässen und Aktionen.
Beim Radioteam sind keine Veränderungen geplant. Die Geschäftsleiter von Radio Edelweiss, Dani von Wattenwyl, und der Werbefirma REWAG, Rolf Lanz, bleiben in ihren bisherigen Positionen. Die REWAG ist verantwortlich für Radiowerbung und Promotion. Sie wurde zu 100 Prozent von der Basler Mediengruppe übernommen.

