04.12.2010

"Bote der Urschweiz"

Verleger kritisiert Löhne der Zeitungszusteller

Zustellfirma Presto AG soll auf geplante Lohnsenkungen verzichten.

Der Schwyzer Verleger Hugo Triner, der die Tageszeitung "Bote der Urschweiz" herausgibt, kritisiert die Löhne der Zeitungszusteller. Er fordert die Zustellfirma Presto AG auf, auf geplante Lohnsenkungen zu verzichten.

Triner deponierte sein Anliegen am Samstag mit einem offenen Brief in seiner Zeitung. Demnach senkt die Presto AG ab März 2011 die Löhne derjenigen, die den "Boten der Urschweiz" in der Früh zustellen, um mindestens fünf Prozent. Es sei unfair, jenen Leuten den Lohn zu kürzen, welche am wenigsten verdienten, schreibt Triner. Die Zeitungsverträger verrichteten für sein Unternehmen eine sehr wichtige und gute Arbeit. Er sei deshalb bereit, Mehrkosten mitzutragen.

Die Presto AG ist eine Tochter der Post. Triner richtet seinen Aufruf auch an die Verlage NZZ und Tamedia, die ebenfalls im Verwaltungsrat der Presto sitzen. Die drei Unternehmen hatten 2008 ihre Beteiligungen an verschiedenen Vertriebsorganisationen zusammengelegt. (sda)


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