29.11.2011

"Weltwoche"

Verstärkt Inlandredaktion

Urs Paul Engeler bleibt an Bord.

Die "Weltwoche" will ihr Profil als "führendes Rechercheblatt" weiter schärfen. "Die Schweizer Politik wird in den kommenden Jahren vor grossen Herausforderungen stehen. Diesen Prozess wollen wir kritisch begleiten", sagt der stv. Chefredaktor Philipp Gut. Deshalb wird das Inland-Team verstärkt. Ausgebaut wird sowohl die Stammredaktion in Zürich wie auch das Bundeshausbüro in Bern. Wichtig und hocherfreulich sei, dass der langjährige Bundeshausredaktor Urs Paul Engeler dem Blatt weiterhin erhalten bleibe. "Engeler ist ein Ausnahmejournalist, der nicht ersetzt werden kann", sagt Gut. Über die Modalitäten der weiteren Zusammenarbeit würden derzeit Gespräche geführt. Gleichzeitig wird die Politberichterstattung der Weltwoche aus der Bundesstadt ausgebaut und durch Neuzugänge verstärkt.

Einer davon ist Kari Kälin, seit einem Jahr Inlandchef bei der "Neuen Luzerner Zeitung". Er studierte an der Universität Freiburg und schloss mit dem Lizenziat in Zeitgeschichte ab. Daneben machte er die Ausbildung zum Seklehrer phil I. Vor seinem Engagement bei der "NLZ" schrieb der Einsiedler für den "Boten der Urschweiz". "Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, auf das intensive Recherchieren. Und auf Urs Paul Engeler bin ich gespannt – er ist für mich einer der profiliertesten Journalisten der Schweiz", meint der 35-Jährige gegenüber persoenlich.com.

Bild: Kari Kälin

Zu den weiteren Neuerwerbungen sagt Weltwoche-Vize Philipp Gut: "Wir werden einen weiteren jungen, unabhängigen Journalisten präsentieren, der unerschrocken recherchiert und elegant schreibt." Bei der "NLZ" rückt Jan Flückiger für Kari Kälin nach. Ebenfalls neu ins Ressort Inland wechselt Barbara Inglin.

Text: Christine Schnyder


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