"SonntagsBlick" liegen die Verträge vor, welche die Kandidaten im Vorfeld der Sendung unterschreiben mussten. Laut der Zeitung sind sie knallhart. So dürften die Kandidaten nach dem Final am 30.?März während dreier Monate keine Konzerte geben, ausser mit Zustimmung der Show-Produktionsfirma Grundy TV. Diese produziert die Casting-Show fürs Schweizer Fernsehen (SF). Zwei Monate lang seien Platten- und Managementverträge zustimmungspflichtig. Es sei denn, die Kandidaten sind schon vor Showbeginn unter Vertrag gewesen. Das sei aber bei den wenigsten der Fall, schreibt der "Sobli" weiter.
Empört darüber zeigt sich im "SonntasBlick" Produzent Beat Müller (34), der schon mit Francine Jordi und Furbaz arbeitete. Er habe das grosse Potenzial der singenden Busfahrerin Maya Wirz (49) als einer der Ersten erkannt und wollte sie unter Vertrag nehmen. Doch das Schweizer Fernsehen soll es nicht erlaubt haben. Beat Müller sei überrascht gewesen, dass man so ein Talent blockiere.
Anders sieht das SF-Pressesprecher Martin Reichlin. Im "SonntagsBlick" verteidigt er die akribisch ausformulierten Bestimmungen. Wer eine nachhaltige Karriere aufbauen wolle, brauche verlässliche Partner. Es gehe auch darum, die Kandidaten vor "unseriösen Angeboten" zu schützen. In einzelnen Fällen würden Auftritte aber bewilligt. Mehr dazu unter: blick.ch

