Die Nachfolge von SF DRS-Direktor Peter Schellenberg geht in die entscheidende Runde. Nach ersten Gesprächen mit dem Findungskomitee habe sich die Zahl der Kandidaten jedoch stark reduziert, wie die Mittelland Zeitung (MZ) vermeldet. Sie beruft sich dabei auf einen TV-Intimus. Im Dezember sollen mit den engeren Kandidaten Zweitgespräche stattfinden. Top-Favorit bleibe WDR-Programmchef Gabriel Heim.
Gemäss MZ liegt Ingrid Deltenre, Chefin der zur SRG gehörenden Werbevermarktungsfirma Publisuisse, noch immer gut im Rennen um die Schälli-Nachfolge. Durchgestrichen seien hingegen die Namen der ursprünglichen Favoriten: Radiodirektor Walter Rüegg, Ex-TV-3-Chef Jürg Wildberger und ProSiebenSat1-Chef Urs Rohner. Rüegg wolle weiterhin Radio machen, während Wildberger im August eine informelle Absage erhalten habe. Der mit roten Zahlen beim deutschen Privatkanal Sat.1 kämpfende Zürcher Fusionsanwalt Rohner habe ein anderes Handicap: In München verdiene er viel mehr.
Ausgeschieden ist gemäss MZ auch ein interner Kandidat: Urs Leutert. Der ehrgeizige Sportchef sei von Schellenberg verhindert worden, hätten Leutschenbach-Insider erzählt. Ebenso prominent gehandelt worden war im Vorfeld auch Schellenbergs Ex-Programmreferentin, MTV-Chefin Catherine Mühlemann, die aber kein Interesse an dem Job gezeigt habe.

