Vier Journalisten aus Liberia, Kirgistan, China und Brasilien sind für herausragende Arbeit trotz der in ihren Ländern stark eingeschränkten Pressefreiheit geehrt worden. Die Auszeichnung überreichte das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) bei einer feierlichen Gala am Dienstagabend (Ortszeit) in New York. Die Reporter hätten ihr Leben und ihre Freiheit riskiert, um über Missstände und Menschenrechtsverletzungen in ihren Heimatländern zu berichten, hiess es. Mauri König aus Brasilien und Mae Azango aus Liberia nahmen ihre Preise im schicken Waldorf Astoria Hotel persönlich in Empfang. Dhondup Wangchen aus China und Azimjon Askarov aus Kirgistan sind derzeit in Haft.
Insgesamt sässen so viele Journalisten wie seit 15 Jahren nicht mehr im Gefängnis, teilte das CPJ mit. An erster Stelle liege dabei die Türkei. Bei der Gala wurden mehr als 1,5 Millionen Dollar Spenden eingesammelt, mit denen unterdrückten, verfolgten und misshandelten Journalisten in aller Welt geholfenwerden soll. (sda)

