Die Schweizer Gründungs- und bisherigen Mehrheitsaktionäre von Viva-Swizz haben am Mittwoch einen Vertrag für den Verkauf ihrer Aktien an die deutsche Minderheitsaktionärin Viva (44 Prozent der Aktien) unterschrieben, vorbehältlich der Zustimmung des Bakom. Viva-Swizz-Geschäftsführerin Suzanne Speich tritt ab. In den letzten Tagen und Wochen hatte es diverse Übernahmegerüchte zu Viva und Viva Swizz gegeben. Im September 2000 hatte der deutsche TV-Sender Viva 44 Prozent der Aktien des 1999 gegründeten Schweizer Musiksenders (damals Swiss Music Television, Swizz) gekauft. Das Swizz-Gründerteam behält einen symbolischen Aktienanteil von 4 Prozent. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die Zukunft von Viva-Swizz und vor allem die Arbeitsplätze seien mit diesem Zusammenschluss von Viva und Viva-Swizz gesichert, wie Viva-Swizz-Geschäftsführerin Suzanne Speich am Mittwochnachmittag mitteilte. Ebenso gesichert, durch die bundesrätliche Sendekonzession, welche angesichts der neuen Aktienverhältnisse jetzt einer Erneuerung bedarf, sei der Fortbestand von Viva-Swizz als eigenständiger Schweizer Sender mit Standort Schweiz, Sendesprache Schweizerdeutsch, Hinwendung zum Schweizer Musikschaffen und gesetzlich vorgeschriebenem Anteil an Schweizer Popmusik.

