27.02.2024

Journafonds

Volkart Stiftung zahlt 50’000 Franken für Journalismus

Für 2024 und 2025 unterstützt die Winterthurer Stiftung den Förder-Fonds mit je 25'000 Franken pro Jahr.

Für eine funktionierende Demokratie seien neben dem Dialog in der Bevölkerung auch eine fundierte Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Themen zentral, heisst es bei der Volkart Stiftung. «Deshalb unterstützen wir das Projekt Journafonds zur Förderung von qualitativ hochwertigem Journalismus», lässt sich Geschäftsführerin Judith Schläpfer in einer Medienmitteilung zitieren.

«Medienschaffenden mehr Zeit für Recherchen geben»

Bei Journafonds ist die Freude gross, dass sich eine bedeutende Stiftung für die Aktivitäten interessieren und diese unterstützen. «Diese Unterstützung erlaubt uns, unsere erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, die insbesondere darin besteht, Medienschaffenden mehr Zeit für Recherchen zu geben und damit Qualitätsjournalismus zu fördern», wird Journafonds-Präsidentin Camille Roseau zitiert. Qualitätsjournalismus sei elementar für eine funktionierende Demokratie und den sozialen Zusammenhalt der Zivilgesellschaft, so Roseau weiter.

Wie alle anderen Geldgeber auch habe die Volkart Stiftung keinerlei Einfluss auf die Auswahl der Rechercheprojekte, die Journafonds finanziell unterstützt, schreibt der Fonds. Die Projekte würden von einer unabhängigen Jury bestimmt, die sich aus Medienschaffenden sowie Vertretern und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft zusammensetzt.

37 Projekte bereits publiziert

Seit seiner Lancierung im Sommer 2021 hat Journafonds 58 Projekt mit mehr als 316'000 Franken gefördert. Allein 2023 haben 23 Recherche- und Reportagenprojekte rund 125’000 Franken erhalten. 37 der bisher geförderten Projekte sind bereits publiziert. (pd/nil)



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