Gestern informierte das Schweizer Radio und Fernsehen darüber, dass der Reorganisation im Bereich Kommunikation und Marketing zehn bis zwanzig Stellen zum Opfer fallen. persoenlich.com hat nun versucht, dazu bei der Medienstelle des SRF genauere Informationen einzuholen. Jonathan Engmann, Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation, nahm sich unserer Fragen an.

Herr Engmann, das SRF schreibt von einem Stellenabbau von zehn bis zwanzig Stellen. Wieso können Sie den Abbau noch nicht genauer beziffern?
Jonathan Engmann: Bei den 10 bis 20 abzubauenden Stellen handelt es sich um eine Zielvorgabe im Rahmen des gestern kommunizierten Reorganisationsprozesses.
Ausser der bisherigen Abteilungsleiterin Corinne Pellerin wird niemand namentlich genannt. Es wird auch nicht gesagt, welche Stellen genau wegfallen. Können Sie da etwas mehr Licht ins Dunkel bringen?
Wie viele Stellen wo genau abgebaut werden, wird nun bis in der ersten Mai-Hälfte definiert.
Betrifft dies die interne oder externe Kommunikation?
Von der Reorganisation sind die folgenden sechs Bereiche der jetzigen Abteilung Kommunikation und Markteting betroffen: Kundenservice, Media Relations, On-Air-Promotion, Kommunikations- und Marketingberatung, Eventmarketing, Vermarktung und Partnerschaften.
Damit man die Zahl von zehn bis zwanzig Stellen in Relationen setzen kann: Wie viele Personen sind beim SRF in den Bereichen Kommunikation & Marketing tätig?
Die Abteilung Kommunikation und Marketing umfasst heute 103,5 Vollzeitstellen (davon fünf Praktikanten) in sechs Bereichen.
"Synergien nutzen" klingt immer schön. Aber können Sie wirklich gewährleisten, dass der Stellenabbau ohne Leistungsabbau vonstatten geht?
Vorgabe für die Reorganisation ist, Aufgaben und Kompetenzen neu zu bündeln und die Zuständigkeiten in den Bereichen von Kommunikation und Marketing neu zu ordnen. Durch die angestrebten Kosteneinsparungen sollen weitere substantielle Mittel für Programmvorhaben frei werden. Die Details der neuen Arbeitsstrukturen werden ebenfalls bis in der ersten Mai-Hälfte geklärt.
Interview: Adrian Schräder

