24.01.2002

Neues RTVG

VSP fordert klare Umsetzung der Anliegen der Privatradios

Entscheide des Bundesrates zur Revision generell begrüsst.

Der Verband Schweizer Privatradios (VSP) begrüsst die Entscheide des Bundesrates zur Revision des neuen Radio- und Fernsehgesetzes, fordert aber eine klare Umsetzung der Anliegen der Privatradios. "Wir sind froh, dass der 'Service Public' der Privaten vom Bundesrat anerkannt wird, dass ein Gebührensplitting realisiert werden soll und dass das absolute Werbeverbot für Alkohol fällt", kommentiert Martin Muerner, Vizepräsident des Verbandes Schweizer Privatradios und zuständig für Gebührensplitting, den Bundesratsentscheid. Der Verband fordere aber weiterhin eine klare Umsetzung seiner Anliegen im Bereich Gebühren und Werbung, die da sind:

- Gebühren für Privatradios mit Standortnachteilen. Dabei fordert der VSP einen Ausbau der bisherigen Gebührenanteile. Zudem soll mindestens die Hälfte der zur Verfügung stehenden Gebühren, die für private Veranstalter vorgesehen sind, den Radios zufliessen.

- Kein Verbot für politische Werbung bei den Privaten.

- Keine SRG-Radiowerbung als Ersatzausfall bei der SRG.

- Kein SRG-Sponsoring im Radiobereich.


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