01.06.2004

Roger Köppel

Was ihn bei der Welt erwartet

Facts war beim "Oberchefredaktor" in Berlin.

Am 7. Juni tritt der ehemalige Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel in Berlin seine Stelle als Chefredaktor der Tageszeitung Die Welt an. Ihm vorgesetzt sein wird dann der Berliner Jan-Eric Peters, der als "Oberchefredaktor" über Welt und Berliner Morgenpost gebietet und im März kommenden Jahres den Ehrentitel eines Herausgebers erhalten soll.

Zu seiner Funktion als "Oberchefredaktor" und zu seinem Aufgaben-Bereich meint Peters kurz: "Ich bin für das Gesamtkonzept und die Stratgie verantwortlich. Im Gespräch mit den Chefredaktoren definiere ich unsere publizistischen Schwerpunkte und werde den beiden den nötigen Spielraum lassen, diese im aktuellen Geschäft umzusetzen."

Auf die Frage hin, weshalb gerade Roger Köppel als Mitarbeiter zur Welt nach Deutschland geholt wurde, entgegnet Peters: "Wir haben Köppel als profilierten Blattmacher engagiert, der ein besonders gutes Themengespür hat und Debatten führen kann." Weiter vertritt er die Meinung, dass der bisherige Weltwoche-Chefredaktor kein politischer "Scharfmacher" sei; er habe einen guten Ruf in Deutschland. Der "Neue" aus der Schweiz nahm gegenüber Facts zu seiner neuen Arbeitstelle nur kurz in einem Mail mit folgenden Worten Stellung: "Freue mich sehr, wird ausserordentlich interessant, eine tolle Herausforderung."


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