Die Schweizer Presse hat im April wiederum weniger Inserate drucken können. Das Gesamtinseratevolumen in den Printmedien büsste um 6.1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert ein. Während die Werbeinserate in der Tages-, Wochen- und Sonntagspresse im April gegenüber dem Vorjahr um 7.2 Prozent zurückgingen, verzeichneten die Stelleninserate ein vergleichsweise leichtes Minus von 3 Prozent, wie die WEMF AG für Werbemedienforschung am Freitag bekannt gab.
Einen Hoffnungsschimmer gibt es bei den Immobilieninseraten. Die Inserate dieser Rubrik legten in der Deutschweiz um 2.4 Prozent zu, im Tessin gar um 22.4 Prozent. Gesamthaft wurden im April um 0,7 Prozent mehr Immobilieninserate als vor einem Jahr geschaltet. Der Rückgang von 13.2 Prozent in der Romandie konnte damit kompensiert werden.
Die Publikumspresse (Illustrierte, Frauenpresse) verkaufte 4.0 Prozent weniger Inserate als im Vorjahr. Diese Titelgruppe stand unter dem Eindruck des Rückgangs von 14.9 Prozent in der Deutschen Schweiz. Die Presseerzeugnisse in der Suisse Romande sowie im Tessin konnten ihr Inseratevolumen dagegen deutlich steigern.

