In den Schweizer Printmedien sind im September Inserate im Wert von 161,2 Millionen Franken geschaltet worden. Dies entspricht einer leichten Abnahme von 0,9 Prozent innert Jahresfrist, wie der Statistik der Wemf AG für Werbemedienforschung vom Donnerstag zu entnehmen ist. Besonders stark zurück gingen im September die Stellenanzeigen (-13,7 Prozent auf 12, 8 Mio. Fr.) und die Liegenschaftsanzeigen (-11,4 Prozent auf 5,1 Mio. Franken). Bei den kommerziellen Anzeigen, die auch die Wahlinserate beinhalten, betrug die Abnahme 0,4 Prozent auf 128,3 Millionen Franken. Der Anteil der Wahlinserate in dieser Rubrik wird aber nach Angaben der Wemf nicht erhoben.
Ein Plus von knapp 13 Prozent verzeichneten im September die Prospektbeilagen (15,1 Mio. Franken). Deutlich mehr Inserate wurden zudem in der Regionalen Wochenpresse (+9,3 Prozent), in der Sonntagspresse (+7 Prozent) und in der Fachpresse (+2,5 Prozent) publiziert. Weniger Inserate erschienen in der Tagespresse (-1,7 Prozent), der Publikumspresse (-5 Prozent), der Spezialpresse (-2,3 Prozent) und in der Finanz- und Wirtschaftspresse (-0,2 Prozent). (sda)

