14.05.2008

SF

Werbespot mit Ruth Genner durch SVP gestoppt

Sender bezeichnet Ausstrahlung als Fehler.

In einem SF-Werbespot hat die Zürcher Stadtratskandidatin Ruth Genner für Fairplay geworben. Sehr zum Ärger der SVP, die prompt eine Medienmitteilung verschickte und den Spot als eklatanten Verstoss gegen die politische Fairness bezeichnete. Weiter forderte die Partei laut einem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" den sofortigen Ausstrahlungsstop. In der Konzession des SF wird festgelegt, dass der Sender keine Wahlwerbung senden darf. Der Forderung der SVP ist man bereits nachgekommen, wie das Schweizer Fernsehen auf Anfrage der "NZZ" mitteilte.

Der Spot mit Ruth Genner sei nur einmal gelaufen und werde sofort vom Sender genommen, erklärte SF-Mediensprecher David Affentranger. Er bezeichnete die Ausstrahlung des Spots gegenüber der "NZZ" als einen Fehler. Die Fairplay-Kampagne sei produziert worden, bevor Genners Stadtratskandidatur bekannt gewesen sei. In der Kampagne, die im Hinblick auf die Fussball Europameisterschaft ausgestrahlt wird, legen unter anderem prominente Schweizer den Begriff Fairplay aus.


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