Das Zürcher Medienhaus Tamedia hat seinen Werd Verlag an die von der Kreuzlinger Bodan AG Druckerei und Verlag sowie von Urban Ruckstuhl und Gregory Zäch gegründete Werd Verlag AG verkauft. Der Verkauf erfolgte gemäss Mitteilung am Donnerstag zu einem nicht genannten Preis.
Der Verkauf steht im Rahmen der Konzentration von Tamedia auf Zeitungen, Zeitschriften, Elektronische Medien und Services, wie die Beteiligten mitteilten. Die Bodan AG wird an der Werd Verlag AG, die die bisherigen Beschäftigten des Werd Verlags übernimmt, die Mehrheit halten. Zudem erwirbt sie eine massgebliche Minderheitsbeteiligung an Zächs Midas Verlag AG, die zusammen mit der Midas Management Verlag AG vor allem Computer- und Wirtschaftsfachliteratur verlegt. Zäch hatte den Werd Verlag von vergangenem September bis letzten Februar im Mandatsverhältnis geführt und wird operativer Chef der Werd Verlag AG.
Das Frühlingsprogramm des Werd Verlags geht gemäss den vertraglichen Bestimmungen der Tamedia mit Partnern und Autoren an die neuen Eigentümer über. Gleiches gilt für die bereits vertraglich fixierten Bücher des Herbstprogramms, wie es weiter heisst. Die Büros der Werd Verlag AG bleiben vorerst in den Räumlichkeiten der Tamedia eingemietet.
Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt des derzeit laufenden Konsultationsverfahrens und der Zustimmung der Verwaltungsräte beider Parteien. Für die andern Beschäftigten der Parteien habe der Verkauf keine Folgen, heisst es in der Mitteilung.

