Der Westfälische Zeitungsverlag hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die "Westfälische Rundschau" gestellt. Zu diesem Schritt sehe sich die Funke Mediengruppe laut kress.de gezwungen, nachdem das Bundeskartellamt ankündigte, Kooperationen mit dem Medienhaus Lensing zu untersagen.
Lensing strebte eine Übernahme von sieben Lokalausgaben der Tageszeitungen "Westfälische Rundschau" und "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" an. Beide Unternehmen haben sich in dem Antrag beim Bundeskartellamt auf die Grundsätze der Sanierungsfunktion berufen, so kress.de weiter.
"Aus betriebswirtschaftlichen Gründen sehen wir keine Perspektive, die Westfälische Zeitungsverlag weiterhin im Portfolio zu führen", wird Thomas Ziegler, Geschäftsführer der Funke Mediengruppe, zitiert. "Die Gesellschaft ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zahlungsunfähig, es besteht aber bereits Insolvenzantragspflicht bei einer negativen Fortbestehensprognose." (kress.de)

