10.02.2012

Reuters

Will angeblich "Financial Times" kaufen

Auch Bloomberg soll interessiert sein.

Wie der einflussreiche US-Medienjournalist Michael Wolff erfahren haben soll, liefern sich Reuters und Bloomberg einen Wettlauf um die Übernahme der "Financial Times" (FT). Beide Wirtschaftsdienste sollen mit dem FT-Herausgeber Pearson in Verhandlung stehen, wie turi2.de am Freitag berichtete. Jedoch dementiere Pearson, dass das Blatt überhaupt zum Verkauf steht. Wolff berichtete von einem Essen mit einem führenden Reuters-Mitarbeiter, der durchblicken liess, dass die FT ein Übernahmeangebot von Bloomberg erhalten habe. Pearson habe abgelehnt, trotzdem liefen aber auch Verkaufsgespräche mit Reuters.

Sowohl Reuters-Boss David Thomson als auch Michael Bloomberg sind Mulitmilliardäre, womit beide genügend Geld für eine solche Übernahme hätten. Für Reuters könnte die Akquisition sogar als Befreiungsschlag wirken, denn laut aktuellem Quartalsabschluss steckt das Unternehmen tief in den roten Zahlen. Aufgrund einer Wertberichtigung von 3 Milliarden Dollar schreibt der Konzern einen operativen Verlust von 2,59 Milliarden Dollar. (turi2.de)


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