23.02.2017

SRF

Wutbürger und Trolle zuhause besucht

Die «Rundschau» vom Mittwoch hat sich der Frage nach dem Grund für Hetze und Hass im Internet gewidmet.
SRF: Wutbürger und Trolle zuhause besucht

Meinungsfreiheit vs. Hetze, Meinungen aus denen Fakten werden, Social Media als Raum der öffentlichen Kommunikation oder des «digitalen Stammtisches»: Diesem Themengebiet widmete sich die SRF-Politsendung «Rundschau». In einem am Mittwoch ausgestrahlten Beitrag besuchte die Redaktion drei Schweizer, die abscheuliche Beschimpfungen gegen Ausländer oder Politiker auf Facebook posten.

Warum schreiben sie so drastisch? Was macht sie so wütend? Wie die Begründungen zeigen, sehen die drei besuchten Bürger ihr Tun nicht als Hetze. Sie schrieben ihre Posts eher, «weil sie sich abreagieren» oder «etwas unternehmen» wollen, erklären sie vor laufender Kamera.

Im Beitrag äussert sich unter anderen Cédric Wermuth. Der SP-Nationalrat zeigt sich ernüchtert über die Möglichkeiten von Facebook, Twitter und Co.: «Ich habe aber wenig Illusionen, was die Kraft von Social Media angeht». Er stelle keine konstruktive Diskussionskultur fest, so Wermuth. «Ich bin enttäuscht über diese Entwicklung und nehme zur Kenntnis, dass dies nicht der Ort ist für politische Diskussionen.»

Weitere Infos sowie den entsprechenden Beitrag finden Sie auf srf.ch. (eh)

 



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Kommentare

  • Roger Kundert, 24.02.2017 09:09 Uhr
    Immerhin steht er mit Gesicht und richtigem Namen hin, was sie offensichtlich nicht tun, Herr Max Mann
  • Max Mann, 24.02.2017 07:26 Uhr
    Selten so gelacht, als ich lesen durfte Wermuth vermisse bei den sozialen Medien "eine konstruktive Diskussionskultur." Man schaue sich mal den Twitter-Feed dieses linken Narzissten an und urteile selbst.
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