Was vor 150 Jahren als kleines regionales Publikationsblatt begann, ist heute ein fester Bestandteil im Leben der Menschen des Oberaargaus, des unteren Emmentals und des Luzerner Hinterlands. Generationen von Leserinnen und Lesern sind mit dem Unter-Emmentaler aufgewachsen. Viele verbinden damit Heimatgefühl, Verlässlichkeit und eine Berichterstattung, die nah am Menschen bleibt. Der UE, wie die Zeitung im Volksmund genannt wird, ist zum Kulturgut geworden, schreiben Redaktion und Verlag anlässlich des Jubiläums.
Sonderausgabe am 1. Dezember 2025
Am 1. Dezember 2025, genau 150 Jahre nach der ersten Ausgabe, bringt der Unter-Emmentaler eine Jubiläumszeitung heraus. Darin blickt die Redaktion zurück auf historische Meilensteine, bringt Stimmen aus der Bevölkerung, sowie mehrere Interviews mit Personen, die den UE geprägt haben. Ausserdem findet anlässlich des Jubiläums eine kleine Kampagne auf Social Media statt, in der bekannte Stimmen aus der Region über ihren Bezug zum Unter-Emmentaler erzählen.
«Seit 150 Jahren berichten wir über Geschichten und Ereignisse in der Region. Damit wir diese Aufgabe auch in Zukunft erfüllen können, braucht es eine starke Leserschaft», wird Markus Siegenthaler, Geschäftsleiter der Druckerei Schürch und Herausgeber, in einer Medienmitteilung zitiert.
Grösstenteils durch Inserate finanziert
Der «Unter-Emmentaler» wird zweimal wöchentlich an 4788 Abonnenten versandt – Tendenz steigend. Die zweiwöchigen Grossauflagen erreichen über 20’000 Haushalte in der Region. Finanziert wird der Unter-Emmentaler grösstenteils durch Inserate. Die Redaktion besteht aus sechs festangestellten Journalistinnen und Journalisten. Rund 20 freie Mitarbeitende unterstützen die Redaktion regelmässig in der Berichterstattung.
«Der ‹Unter-Emmentaler› ist ein kleines Phänomen», wird Redaktionsleiterin Marion Heiniger in der Medienmitteilung zitiert. «Gerade heute, in einer Zeit, in der die Medienlandschaft im Wandel ist und Lokalressorts bei grossen Zeitungen reihum abgeschafft werden, ist es höchst erfreulich, dass es unsere Zeitung heute noch gibt – und dass sie floriert. Wir danken allen Leserinnen und Lesern, die uns über Jahrzehnte begleitet haben – und jenen, die uns in die Zukunft tragen.» (pd/nil)

