Die Jury des Medienpreises für Finanzjournalisten hat Zoé Baches, Redaktorin bei der NZZ, mit dem 1. Preis in der Kategorie Print ausgezeichnet, und zwar für ihre Trilogie über den Steuerstreit mit den USA und dessen Folgen für das Schweizer Private Banking. Die drei Beiträge sind im Herbst 2011 und im Frühjahr 2012 im Wirtschaftsbund der "Neuen Zürcher Zeitung" erschienen. Baches konnte ihren Preis am Donnerstag, 10. Mai anlässlich einer Feier im Zürcher Hotel Savoy entgegennehmen.

Einen Ehrenpreis in der Kategorie Print erhielten Dominique Strebel und Martin Vetterli vom Beobachter für ihre Arbeit "Wer hat, dem wird gegeben". Die Jury hat nicht nur Preise für Printjournalisten vergeben, sondern es wurden auch Arbeiten in der Kategorie Radio/TV ausgezeichnet. Diese gingen an Mitarbeitende von SRF (vgl. persoenlich.com).
Der Medienpreis für Finanzjournalisten hat sich mittlerweile im deutschen Sprachraum soweit etabliert, dass dieses Jahr bereits mehr als 50 Journalisten Artikel beziehungsweise TV- oder Radiosendungen eingereicht haben. Mit dabei waren praktisch alle wichtigen Print- und elektronischen Medien aus der Schweiz sowie renommierte Titel und Sendungen aus Deutschland. Die Gesamtpreissumme betrug 22000 Franken. Alle prämierten Artikel/Sendungen und weitere Informationen finden sich auf private.ch. (pd/eh)

