Vieles in der Architektur-, Gestaltungs- und Kunstszene war 1928, im Gründungsjahr der Zeitschrift "Das Ideale Heim", in Bewegung: Das Bauhaus war in aller Munde und löste in der Bevölkerung heftige Diskussionen aus. Viele private, zukünftige Bauherren, die einen gepflegten und kultivierten Haushalt führten, suchten nach Beispielen und Informationen im Bereich Architektur und Innenarchitektur, so der Verlag. Daraus sei "Das Ideale Heim" entstanden von Fachleuten für Gleichgesinnte und Laien geschrieben. Dieser Tradition fühle sich der heutige Herausgeber, der Archithema Verlag, und die neue Chefredaktorin Anita Simeon Lutz, verpflichtet. Das Schweizer "Magazin für Architektur, Design und Wohnkultur", wie es neu in der Unterzeile des Titels heisst, solle überraschen, unterhalten und die Zeichen der Zeit aufnehmen. Im Fokus des Interesses stehe die Schweiz, mit Blick über die Grenzen.
Das neue redaktionelle Konzept sehe vor, jede Ausgabe unter einen bestimmten thematischen Fokus zu stellen. Dazu werden zwei bis drei Architekturreports zu Themen wie etwa verdichtetes Bauen, umweltbewusstes Planen, Farbe, Dach oder Fassade publiziert und mit einem vertiefenden Interview oder sonstigem Bonusmaterial ergänzt. Ein weiterer Reportageteil sei vor allem dem Thema Wohnen gewidmet, in welchem auch Tipps und News zum Thema Einrichtung geboten werden. Darum herum sollen die redaktionellen Inhalte flexibel gehandhabt werden, sodass man einem sich abzeichnenden Trend oder einer exklusiven Neuigkeit auch dann ein Forum geben könne, wenn es thematisch nicht gerade auf dem Plan stehe.

Flexibilität und Leichtigkeit seien die zwei Schlagwörter, mit denen sich auch das neue Layoutkonzept beschreiben lasse. Auch hier bediene man sich wieder bewährter Rezepte und Elemente aus der bald 85-jährigen Geschichte des "Idealen Heims". Das neue Layout aus der Feder des Grafikbüros Interkool strahle Ruhe, Gelassenheit und Kompetenz aus, beschreibt der Verlag die neue Gestaltung. (pd)

