08.12.2010

Axel Springer

Zwischenbilanz - Digitale Angebote auf Kurs

iPhone-Apps schlagen ein: 500'000 Verkäufe und 800'000 Downloads.

Ein Jahr nach dem Start ihrer Initiative zur Etablierung kostenpflichtiger Inhalte im stationären und mobilen Internet (Premium-Initiative), zieht die Axel Springer AG eine erste, positive Zwischenbilanz. Anlässlich eines Pressegesprächs im Berliner Axel-Springer-Haus zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner am Dienstag, 7. Dezember 2010, zufrieden mit der bisherigen Entwicklung.

"Unser Experiment zur Einführung kostenpflichtiger Angebote zeigt nach nur einem Jahr erste Erfolge. Die aktuellen Zwischenergebnisse sind äußerst ermutigend. Noch ist es zu früh für eine abschließende Bewertung, ob und wie sich die Zahlungsbereitschaft für journalistische Angebote in der digitalen Welt langfristig entwickelt. Natürlich sind die Umsätze verglichen mit dem Printgeschäft derzeit noch vergleichsweise niedrig, ein erfolgreicher Anfang ist jedoch gemacht. Unsere Erfahrungen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um auch in der Online-Welt ein Geschäftsmode ll zu etablieren, das neben den Werbeerlösen die digitalen Vertriebserlöse als weitere Säule hat", meint Döpfner.

In den vergangenen zwölf Monaten haben die Medienmarken der Axel Springer AG mehr als 15 neue, kostenpflichtige Premium-Angebote gestartet. Darunter sind neben Applikationen (Apps) für das iPhone und das iPad auch die "Freemium"-Modelle aus kostenpflichtigen und kostenfreien Inhalten des "Hamburger Abendblatts" und der "Berliner Morgenpost".

Die verschiedenen Angebote von Axel Springer für mobile Endgeräte wurden seit Beginn der Premium-Initiative mehr als eine halbe Million mal verkauft und über 800'000 Mal herunter geladen. Allein die Bild-App für das iPhone verkaufte sich seit ihrem Start Ende 2009 bereits mehr als 400'000 Mal. "Die Welt" erzielte mit ihren Nachrichtenangeboten für das iPhone und das iPad knapp 50.000 Verkäufe, das erste speziell für das iPad entwickelte Magazin The ICONIST wurde bislang mehr als 7'600 Mal verkauft. Auch die weltweit größte Autozeitschriftenmarke "Auto Bild" setzte seine Erfolgsgeschichte mit 14'000 Verkäufen auf dem Tablet PC binnen weniger Wochen weiter fort.


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