Nun kann man die – zugegebenermassen brillante Schlagzeile "Lügen-Bolt" – der Charakteristika des Boulevards zuordnen, fairer wird sie dadurch nicht. Um Schmids Ungenauigkeiten als "Lüge" zu bezeichnen, benötigt man sehr viel Fantasie und den allergrössten "Grosse-Bley"-Hammer. Noch schwächer verhält sich aber in der ganzen Geschichte das Schweizer Fernsehen: Statt sich hinter ihren angeschossenen Mitarbeiter zu stellen, verzichtet es auf jeglichen Kommentar (persoenlich.com berichtete).
Der "Blick" jedenfalls hat vom "Lügen-Bolt" bereits gelernt: In der Printausgabe ist Patrick Schmid 28-jährig, während er im Internet auf blick.ch bereits 30 Jahre alt ist. Ein Zeichen von gelebter Konvergenz – oder ganz banal gefragt: "Lügt etwa 'Blick'?"
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