Der Bund beschäftigt jetzt mehr als 40'000 Bundesangestellte. Dies vermelden die CH-Media-Zeitungen auf Anfrage beim Eidgenössischen Personalamt. Das seien gut 2000 mehr als auf der Homepage ausgewiesen. Das Stellenwachstum sei ein langfristiger Trend, der sich in gewissen Ämtern während der Coronapandemie noch beschleunigt habe, so die Zeitung.
Vor sechs Jahren beschloss das Parlament eine Obergrenze von 35'000 Vollzeitstellen, doch dieser Plafond wurde später vom Parlament wieder aufgehoben. Der aktuelle Etat liegt um 2795 Stellen über dem damals beschlossenen Ziel. Für nächstes Jahr sei bereits wieder eine Stellenerhöhug vorgesehen.
Kritik an den Kommunikationsprofis des Bundes
Auch in den Städten und Kantonen werde massiv ausgebaut. So plane Zürich als grösste Schweizer Stadt Hunderte von neuen Stellen. Auf die Frage von Chefredaktor Patrik Müller, dem Verfasser des Artikels, ob nach der Pandemie die Stellen wieder abgebaut würden, meinte Daniel Dauwalder von der Abteilung Kommunikation und Kampagnen des BAG: «Der Rückbau der Krisenorganisation wird, sofern es die epidemiologische Lage zulässt, im 2022 Schritt für Schritt erfolgen. Dabei wird geprüft, welche Aufgaben dauerhaft in die Linienorganisation integriert werden müssen. Erst danach kann ein personeller Ressourcenbedarf definiert werden.»
Müller kritisiert in seinem Artikel, dass bezüglich der Mitarbeiterzahlen die Homepage des Bundes nicht auf dem neusten Stand sei – trotz der 400 Kommunikationsprofis, die beim Bund arbeiten. (ma)

