Die Diplomfeier fand im Bieler Farelhaus statt. Organisiert wird die eidgenössische Berufsprüfung von KS/CS Kommunikation Schweiz, dem Dachverband der kommerziellen Kommunikation in der Schweiz. Dominik Leonhardt, Präsident der Prüfungskommissionen, lässt sich in der Mitteilung zitieren: «Kommunikation schafft Vertrauen. Gerade in Zeiten des Wandels braucht es Fachpersonen, die Unternehmen und Organisationen Orientierung geben.» Laut Mitteilung wirkten zudem drei Absolventinnen und Absolventen des Vorjahres bereits als Prüfungsexpertinnen und -experten mit.
Ab dem 1. Oktober 2026 dürfen Absolvierende eidgenössischer Abschlüsse der höheren Berufsbildung die neuen Titelzusätze «Professional Bachelor» beziehungsweise «Professional Master» führen. Der Bundesrat hatte das Inkrafttreten der entsprechenden Revision des Berufsbildungsgesetzes im Juni 2026 beschlossen. Für die Kommunikationsfachleute-Prüfung bedeutet dies den Zusatz «Professional Bachelor», für die höhere Fachprüfung Kommunikationsleiterin/-leiter den Zusatz «Professional Master». Wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) festhält, gilt die Neuerung auch für bereits erworbene Abschlüsse der höheren Berufsbildung.
Laut Mitteilung ist zudem die Reform der eidgenössischen Berufsprüfung abgeschlossen; das Prüfungsdesign sei modernisiert worden. Künftig sollen Themen wie strategische Kommunikation, datenbasierte Entscheidungen, künstliche Intelligenz, Projektmanagement und interdisziplinäre Zusammenarbeit stärker gewichtet werden. Die ersten Prüfungen nach neuer Prüfungsordnung sind für 2027 angesetzt.
Nach eigenen Angaben von KS/CS waren unter den diesjährigen Kandidierenden keine Personen aus der Deutschschweiz vertreten. Der Verband will sich zusammen mit Branche und Ausbildungsinstituten für mehr Bewusstsein für diesen Bildungsweg einsetzen. (pd/nil)

