08.01.2015

Bistum Chur

Elektronisches Infoblatt richtet sich an Gläubige

Vitus Huonder gibt sich innovativ in Sachen Kommunikation.

Der Churer Bischof Vitus Huonder hat eine Neuerung in Sachen Kommunikation eingeführt. Erstmals hat sich der diözesane Oberhirte am Donnerstag in einem elektronischen Infoblatt an die Öffentlichkeit gewandt. Das vierseitige Blatt erscheint künftig monatlich.
 
In der ersten Ausgabe des Infoblattes schreibt Bischof Vitus Huonder, er wolle zum Jahresbeginn zu einer Reflexion darüber einladen, "welchen Weg die römisch-katholische Kirche in unserem Land in den nächsten Jahren einschlagen soll".
 
Der Bischof leitet dann über zum Thema Sterbehilfe, um gleich festzuhalten: "Es steht ausser Frage, dass die Selbsttötung mit dem christlichen Glauben nicht in Einklang zu bringen ist."
 
Zum Konzept des Infoblattes gehört, dass aktuelle Fragen und Themen aufgegriffen und im Periodikum laut bischöflichen Angaben "aus erster Quelle beleuchtet" werden.
 
Das Infoblatt Nummer 1 ist an einige hundert Adressen verschickt worden, wie Bischofssprecher Giuseppe Gracia auf Anfrage sagte. Um das Blatt auch in Zukunft zu bekommen, ist eine Anmeldung erforderlich. (sda)


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