12.03.2014

Lobbyisten

Interessenbindungen müssen offengelegt werden

Schweizerische Public-Affairs-Gesellschaft will für Transparenz sorgen.

Die Schweizerische Public-Affairs-Gesellschaft (SPAG) will für Transparenz sorgen: So müssen ihre Mitglieder ab Juli ihre Interessenbindungen und Auftraggeber offenlegen, wie die NZZ am Mittwoch berichtete. An der Generalversammlung vom Dienstag in Bern hat die Mehrheit einer Verschärfung der Standesregeln zugestimmt.

Damit soll die Akzeptanz gegenüber der Lobby-Arbeit gefördert werden, sowohl in der Bevölkerung wie auch bei Politik und Verwaltung. "Die SPAG will damit ein Zeichen setzen und sichtbar machen, wo unsere Mitglieder im demokratischen Entscheidungsprozess mitbeteiligt sind und wo nicht", sagte SPAG-Präsident Fredy Müller am Dienstag gegenüber der NZZ.

Dem SPAG gehören rund vier Fünftel der professionellen Lobbyisten an. (lmy)


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