30.04.2021

Chris Cartwright

Neue Beratungsfirma für die Chefs

Der ehemalige Direktor von Burson-Marsteller und Farner hat seine eigene Kommunikationsberatung gegründet.
Chris Cartwright: Neue Beratungsfirma für die Chefs
«Ich bin der festen Überzeugung, dass die Führungskräfte der C-Suite heute mehr denn je die Reputationsagenda für ihre Unternehmen vorantreiben müssen», so Chris Cartwright. (Bild: zVg)

Chris Cartwright, ehemaliger Direktor von Burson-Marsteller und Farner, hat die Kommunikationsberatung Chris Cartwright Communications gegründet. Er will sich mit seiner Firma auf C-Suite-Führungskräfte in multinationalen und internationalen Organisationen in der Schweiz konzentrieren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Vor der Gründung des neuen Unternehmens war Cartwright Leiter der Corporate und International Practice bei der Schweizer Marcomms-Agentur Farner. Er kam 2016 von Burson-Marsteller, wo er als Managing Director in der Schweiz tätig war und die EMEA-Technologie-Praxis in Europa, dem Nahen Osten und Afrika leitete und das grösste regionale Technologie-Mandat der Firma für HP führte.

Bevor er 2011 in die Schweiz wechselte, hatte Cartwright seit 2008 die Krisenpraxis von Burson-Marsteller in London geleitet. Zuvor war er in leitenden Positionen bei britischen Tech-PR-Firmen tätig, unter anderem als Geschäftsführer von Harvard und als Vorstandsmitglied bei Brands2Life und Bite Communications.

Seine neue Firma, Chris Cartwright Communications, wird laut Mitteilung «Unternehmen dabei helfen, ihren Ruf aufzubauen und zu schützen». Zu den Dienstleistungen gehören demnach Programme für bestimmte Zwecke, persönlicher Markenaufbau für die Führungsebene, digitale Strategie, globales Medienengagement, Medientraining sowie Krisen- und Problemmanagement.

«Ich bin der festen Überzeugung, dass die Führungskräfte der C-Suite heute mehr denn je die Reputationsagenda für ihre Unternehmen vorantreiben müssen», so Cartwright. «Ich bin auch der Überzeugung, dass Reputation eine Mischung aus dem ist, was man tut, was man sagt und was die Leute über einen sagen. Ich wollte eine Agentur gründen, die Unternehmen dabei hilft, jede Phase dieser Reputationsreise zu durchlaufen.»

In Bezug auf die Grösse des Marktes für Kommunikationsunterstützung in dem Land wies Cartwright darauf hin, dass die Schweiz die weltweit höchste Konzentration an multinationalen Unternehmen aufweist und Genf das weltweite Zentrum für Rohstoffhandel und Private Banking ist. Darüber hinaus ist es ein Cluster für 250 Nichtregierungsorganisationen und 95 internationale Organisationen, und das nahe gelegene Lausanne beherbergt mehr als 50 der weltweiten Sportverbände.

Zum Beratungsteam von Cartwright gehören erfahrene unabhängige Partner wie Matthias Luefkens, ehemaliger EMEA-Leiter der digitalen Praxis von BCW, der Mandate für digitales Engagement leiten wird; Aimée DuBrule, ehemalige globale Kommunikationschefin von Nestle CPW, die bei Projekten für das Engagement der Führungsebene, interne Kommunikation und Purpose unterstützt; und Michael Dempsey, Journalist bei der BBC, dem Telegraph und der Financial Times, der sich auf Medientraining konzentrieren wird.

Die Gründungskunden kommen laut eigenen Angaben aus den Bereichen Energie, Rohstoffe und Technologie sowie einer UN-Organisation. (pd/cbe)



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