Seit Freitag erscheint die Printausgabe des P.S. in einer neuen Optik. «Das neue Layout lockert den Text auf, setzt Bilder, die neu in Farbe sind, ästhetisch schöner in Szene, wirkt dank typographischen Neuerungen moderner, behält dabei inhaltlich aber alles beim Alten», wie es in einer Mitteilung heisst.
Ziel der neuen visuellen Aufbereitung der P.S.-Inhalte seien eine weniger anachronistische Ästhetik im Print, die Verjüngung der Zielgruppe und eine bessere Sichtbarkeit des linken Lokaljournalismus im Raum Zürich. Umgesetzt wurde das Redesign durch Annie Wehrli und Dimitri Rougy von der Agentur Büro Albatros, wie es weiter heisst.
Parallel zur Lancierung der Printzeitung im neuen Design wurden auch graphische Anpassungen auf der Website vorgenommen. Sie sind laut Mitteilung allerdings nur ein erster Schritt in einem umfassenderen Modernisierungsprozess des P.S., der noch innerhalb des laufenden Jahres umgesetzt werden soll. Dieser Prozess geschehe aus eigener Kraft: P.S. lebe allein von Abonnementen und Inserateeinnahmen. «Wir werden weder durch Parteien noch durch Organisationen finanziell gestützt», heisst es. Im Rahmen der Modernisierung werde P.S. deshalb auch auf Spenden angewiesen sein. (pd/cbe)

