21.10.2021

LGBTIQ

So präsentiert sich die BernPride 2023

«Bern zeigt sich stolz mit Herz», kommentiert die Grafikerin Eliane Häfliger den Auftritt. Sie hat ihn zusammen mit Elisabeh Zahler erarbeitet.

Die LGBTIQ-Veranstaltung findet am 29. Juli 2023 in der Bundeshauptstadt statt. Am Logowettbewerb haben 15 Grafikerinnen und Grafiker aus der Schweiz, Deutschland und Grossbritannien teilgenommen, wie es in einer Mitteilung heisst. Durchgesetzt haben sich die beiden Grafikerinnen Elisabeth Zahler und Eliane Häfliger.

Kernstück der Veranstaltung ist der in vielen Ländern durchgeführte Demonstrations­umzug, der die politischen Errungenschaften der LGBTIQ-Bewegung feiert und auf die Stonewall-­Aufstände von 1969 in New York zurückgeht. Am Ende des Umzugs durch die Berner Innenstadt sind auf dem Bundesplatz politische Ansprachen und ein kulturelles Rahmenprogramm geplant.

«Bern zeigt sich stolz mit Herz», kommentiert Eliane Häfliger das Konzept hinter dem Logo. «Das Logo steht für die Offenheit und Inklusion der Bewegung in Bern», ergänzt Elisabeth Zahler. Nik Eugster, Mitorganisator der BernPride, freut sich, dass der Siegerentwurf aus der Stadt Bern stammt. Dies habe bei der Wahl jedoch keine Rolle gespielt. «Das Logo zeigt Bern mit Herz», sagt Eugster. «Das Design ist markant und gleichzeitig verspielt.»

Die BernPride findet im Rahmen der EuroGames Bern 2023 statt, dem grössten LGBTIQ-Sportanlass Europas. Vom 26. bis 29. Juli 2023 treffen sich zirka 4000 internationale LGBTIQ-Athletinnen und -Athleten in Bern und messen sich in rund 20 Sportarten. Der Anlass steht im Zeichen der Vielfalt und Inklusion und ist offen für alle Personen ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität und ihrer Leistungsklasse. Die Logoausschreibung war mit 400 CHF dotiert. Die BernPride und die EuroGames 2023 Bern werden von einem gemeinnützigen Verein organisiert. (pd/wid)



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Kommentare

  • Apu Nasrahamapetilan, 21.10.2021 23:34 Uhr
    400 CHF. Grundsätzlich kann man da ja gleich alles gratis machen und sich der guten Sache wegen einsetzen. Bei diesen Ausschreibungs-Ansätzen ist es nicht erstaunlich, wenn die Branche dauernd jammert bzw. vor die Hunde geht. Und in Indien, Pakistan, usw. gibts sonst Grafiker die ein gesamtes Redesign für 200 CHF anbieten.
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