13.07.2022

Alex Hefter

Von Leckerheit und Juiciness

Der Ex-Creative-Director von SRF hat das Branding der neuen veganen Marke Luya Foods gestaltet.

Luya Foods produziert natürliche Lebensmittel aus Bio-Okara von Schweizer Bio-Tofu-Herstellern. Das Sojabohnen-Fruchtfleisch ist ein Nebenprodukt der Sojamilch- und Tofu-Produktion. Am Luya-Produktionsstandort Bern wird es mit einer schonenden Fermentation weiter zu veganen Chunks, Nuggets und Burger-Patties veredelt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Produkte mit Bio-Knospe Label seien «besonders lecker und saftig, vielfältig verwendbar – etwa zum Kochen oder Grillieren». Zudem seien sie dank vielen Nährstoffen «sehr gesund und nachhaltig». 

Der Markt für pflanzenbasierte oder vegane Ernährung sei riesig, wie es weiter heisst. Über 1 Million Schweizerinnen und Schweizer würden ein- bis zweimal die Woche zu Geflügel- oder Fleischalternativen greifen.  Um den neuen pflanzenbasierte Genuss der nächsten Generation auf den Markt zu bringen, hat sich das Start-up der Gründern Flavio Hagenbuch, Tobias Kistler und Michael Whyte gemäss Mitteilung Unterstützung von einem Design- und Kommunikationsexperten gesichert: Verantwortlich für Markenentwicklung und Branding von Luya Foods ist Alex Hefter. Der ehemalige Creative Director und Leiter Gestaltung & Marketing bei SRF ist für seine Designs und Visuals des Schweizer Radio und Fernsehens international mit vielen Awards ausgezeichnet worden.  

Mit Luya Foods habe Alex Hefter den Schritt in die Start-up-Szene gewagt und eine Marke «von Null auf» mitaufgebaut. «Spannend ist, meinen Erfahrungshorizont und die Perspektive aus dem Medienbereich in die Welt der Gründer und Macher einzubringen», lässt sich Hefter zitieren: «Die Start-up-Erfahrung ist neu und sehr wohltuend: Wenig Budget, ein kleines Team und ein Berg voller Herausforderungen. Ich war ohne Infrastruktur auf mich selbst zurückgeworfen. Das hat viele kreative Urkräfte und Energien geweckt, es hatte auch etwas Befreiendes. »

Die Herausforderung sei gewesen, mit «überschaubarem Budget und in sehr kurzer Zeit eine Positionierung und ein Branding zu entwickeln, das im Umfeld eines hochkompetitiven veganen Lebensmittelmarkts sein Zielpublikum findet». Zum Markenauftritt gehören Packaging, Website und Social-Media-Auftritt. Hefter und die Luya-Gründer hätten dafür zum Teil mit einem kleinen Team von externen Experten für Branding, Foto, Web- und Packaging-Design zusammengearbeitet.   

Das Branding trägt die Produktidee durch den gesamten Kommunikationsprozess, wie es weiter heisst. Luya Bio-Lebensmittel aus fermentierten Okara und Kichererbsen seien low-processed, lactose- und glutenfrei. «Dank der optimalen Ausnutzung der Sojaproduktion und der damit verbundenen Soja-Anbaufläche verhindert Luya Food-Waste», heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem werde eine «exzellente Umweltbilanz» erzielt: Im Vergleich zur gleichen Menge Rindfleisch bilanziere Luya laut eigenen Angaben mit einer Einsparung beim CO2 von 97 Prozent.  

«Mit Luya Foods stossen wir in ein neues, interessantes Segment im Bereich der plantbased Produkte vor. Die Leckerheit und Juiciness sollte in Logo, Typo und Farbgebung und im Kommunikationsauftritt zum Ausdruck kommen», so Hefter weiter.  

Die Zusammenarbeit von Luya Foods und dem renommierten Creative Director sei gemäss Mitteilung auch Alex Hefters Sohn Constantin zu verdanken: Bei einem Testessen von Luya Nuggets habe der Junior gemeint, dass das die besten Nuggets seines Lebens gewesen waren. «Die Zusammenarbeit war daher ein echter Bauchentscheid», fügt Alex Hefter an. (pd/tim) 


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