17.11.2021

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Was PR-Profis im Job frustriert

Zu wenig Personal, zu geringes Budget und zu viel Gärtlidenken sind gemäss einer Umfrage die Top-Frustfaktoren. An der Befragung haben über 120 Fachleute aus Unternehmen und PR-Agenturen aus der Schweiz teilgenommen.
News aktuell: Was PR-Profis im Job frustriert
Nur jeder achte PR-Profi ist von unfähigen Chefs oder unzuverlässigen Teammitgliedern frustriert, wie eine Online-Umfrage zeigt. (Bild: Pixabay)

Demnach belastet die meisten Kommunikationsverantwortlichen, dass ihre Abteilung oder ihre Agentur zu wenig Mitarbeitende für die anstehenden Aufgaben hat: 34 Prozent frustrieren fehlende personelle Ressourcen. An zweiter Stelle der grössten Frust-Faktoren steht mangelndes Budget (33 Prozent). Genauso zermürbend sind gemäss einer Mitteilung die noch immer vorhandenen Abteilungsgrenzen: 33 Prozent der Befragten macht zu viel Gärtlidenken im Job zu schaffen.

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Auch belastet die hohe Fremdbestimmung in der professionellen Kommunikation: 31 Prozent der PR-Profis seien genervt, dass ihre Arbeit oft von äusseren Faktoren definiert werde. Ebenso auf das Gemüt schlage das Dauerthema «Evaluierung von PR», denn wiederum 31 Prozent frustriere am meisten, dass Erfolge in ihrem Job nicht eindeutig messbar sind. Immer noch jedem vierten PR-Profi bereiten auch starre Unternehmensstrukturen (24 Prozent) schlechte Laune.

Am Management selbst oder am eigenen Team hapert es hingegen weniger, wie es weiter heisst. Nur jeder achte PR-Profi ist von unfähigen Chefs oder unzuverlässigen Teammitgliedern frustriert (jeweils 12 Prozent). Auch das Verhältnis zum Marketing gibt wenig Grund für Frust: Nur 9 Prozent nervt, dass die Geschäftsführung die Marketingabteilung bevorzugt. Am wenigsten Sorge bereitet der externe Support: 6 Prozent der Befragten leiden unter unzuverlässigen Dienstleistenden.

Die grössten Frust-Faktoren von PR-Profis:

  • Zu wenige personelle Ressourcen 34 Prozent
  • Zu geringes Budget 33 Prozent
  • Zu viel Gärtlidenken 33 Prozent
  • Hohe Fremdbestimmung 31 Prozent
  • Erfolge nicht eindeutig messbar 31 Prozent
  • Starre Unternehmensstrukturen 24 Prozent
  • Fehlendes «Gehört werden» beim Top-Management 19 Prozent
  • Erfolge nicht wertgeschätzt 17 Prozent
  • Zu wenig Zeit für Weiterbildung 17 Prozent
  • Schlechte Work-Life-Balance 16 Prozent
  • Zu wenig eigenverantwortliches Arbeiten 16 Prozent
  • Niedriges Gehalt 12 Prozent
  • Unfähige bzw. schlechte Chefs 12 Prozent
  • Unzuverlässige Teammitglieder 12 Prozent
  • Geschäftsführung bevorzugt Marketingabteilung 9 Prozent
  • Unzuverlässige Dienstleister 6 Porzent

Quelle: Online-Befragung im Februar 2021 von News aktuell und Faktenkontor. Teilgenommen haben 121 Kommunikationsprofis aus Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen in der Schweiz, Mehrfachnennungen möglich. (pd/tim)



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