Die Basler Regierung will sexistische Werbung aus dem öffentlichen Raum verbannen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird das Gleichstellungsbüro ins Bewilligungverfahren einbezogen. Heikle Fälle müssen den Behörden unterbreitet werden.
Plakate mit sexistischen Aussagen auf öffentlichem Grund will die Regierung durch eine "Optimierung der Bewilligungsverfahren nach Möglichkeitkeit verhindern", wie sie am Dienstag mitteilte. Sie beantragt deshalb dem Grossen Rat, einen zu diesem Thema eingereichten Vorstoss als erledigt abzuschreiben.
Für Bewilligungen soll künftig nur noch die Allmendverwaltung des Baudepartements zuständig sein. Neben dieser war bisher auch noch das Bewilligungsbüro des Sicherheitsdepartements ins Verfahren involviert. Nach den Vorstellungen der Regierung soll zudem bei der Plakatwerbefirma eine entsprechend geschulte Person die Plakate beurteilen. Heikle Dokumente soll sie der Bewilligungsbehörde unterbreiten.


