03.07.2017

Futurelite

Whoop Whoop an der Ladenkasse oder im Tram

Seit Ende Mai bietet auch die Credit Suisse die Bezahlapplikation Twint an. Acht Werbespots und vier Sujets umfasst die Kampagne der Schweizer Grossbank dazu.
Futurelite: Whoop Whoop an der Ladenkasse oder im Tram

Zum Launch der eigenen Twint-Bezahlapplikation Ende Mai startet die Credit Suisse eine Kampagne mit dem Claim «Mein Twint kann was.». Die Brand-Kampagne lehnt sich an die Twint-Brand-Kampagne an und berücksichtigt spezifische Twint-Branding-Elemente, schreibt die Grossbank in einer Mitteilung.

Um eine schnelle Zuordnung zur Credit Suisse zu generieren, seien primär die beiden Protagonisten Davis und Elie – bereits bekannt aus der Credit Suisse Viva-Kampagnenwelt – eingesetzt worden. Im Rahmen der Gesamtkampagne werden die häufig aufkommenden Fragen geklärt. Damit soll die Hürde des Downloads und der Registrierung abgebaut und mit den Vorteilen in der täglichen Nutzung ersetzt werden, schreibt die CS weiter.

In der Konzeption der Kampagne wurde von Beginn an darauf geachtet, wie die Zielgruppe mit dem Smartphone als ständiger Begleiter umgeht. Der Fokuspunkt «Freude» werde mit den farblich auffälligen Sujets verstärkt, und die einzelnen Anwendungssituationen der Bezahlapp würden mit unterschiedlichen Nebenbotschaften unterstrichen. Dabei sei auf eine einfache und direkte Kommunikation geachtet worden, heisst es weiter.

Dieser Ansatz wurde auch bei den Bewegtbildern umgesetzt. In kurzen Sequenzen (10 Sekunden) soll die Einfachheit von Twint demonstriert werden. In insgesamt vier Alltagssituationen zeigen Davis und Elie die Anwendung von Twint auf. Gefilmt wurden die Situationen aus den Perspektiven der beiden Protagonisten. Total seien so acht Werbespots entstanden, die laut der CS – unterstützt von einem eingängigen Sound – einen hohen Wiederkennungswert aufweisen.

Durch diese Umsetzung könne im TV durch wiederkehrende Platzierungen eine klare Story aufgebaut und stringent erzählt werden. Zusätzlich zum TV wird auch der Kanal «Kino» eingesetzt. Auch hier stehen die Anwendungssituationen und die Freude an der Nutzung im Fokus. Pro Werbeblock werden jeweils drei Spots ausgestrahlt, wobei jeweils ein Fremdspot dazwischengeschaltet wird.

Die Herausforderung der Kampagne liegt in der Vielschichtigkeit der unterschiedlichen Botschaften, schreibt die CS. So kommuniziere zum einen das Markendach der Twint mit einer eigenen Branding-Kampagne, zum anderen werben die jeweiligen Eignerbanken mit ihren Applikationen für die eigenen Kunden. Die Credit Suisse habe dabei einen intelligenten und einfachen Mechanismus gewählt, um diese beiden Komponenten zu harmonisieren und die grösstmögliche Effizienz in der Zielgruppenansprache zu gewährleisten.

Damit wird dem übergeordneten Ziel, Twint als Schweizer Bezahllösung bekannt zu machen, das gleiche Gewicht zuteil wie dem eigenen Ziel, die Credit-Suisse-Kunden für die App zu begeistern. Damit dies gelingen kann, seien die klassischen Branding-Massnahmen zur Bekanntmachung und zum Reichweitenaufbau und die digitalen Kampagnenelemente von Beginn an gemeinsam konzipiert und geplant worden, wobei aufgrund der Zielgruppe und deren Altersstruktur den digitalen Kanälen ein grösseres Gewicht als den klassischen Massnahmen beigemessen worden sei.

Die digitale DNA der Kampagne wird laut CS über einen stringenten Remarketing- und Content-Ansatz verstärkt, um dem Nutzer nur dann Informationen über Credit Suisse Twint zu zeigen, wenn diese auch wirklich relevant sind. Dafür werden die verschiedenen Werbemittel dynamisch im AdServer nach Botschafts-Clustern hinterlegt und bei Bedarf programmatisch und kanalübergreifend ausgesteuert.

Verantwortlich bei Credit Suisse: Tarkan Özküp (Leiter Marketing Schweiz, Gesamtverantwortung), Nicole Fuchs (Gesamtprojektleitung, Strategisches Marketing und Marketing-Kommunikation), Marina Jegerlehner, Cyrill Steiner, Hendrik Kruse, Salomé Staubli (alle Strate­gisches Marketing und Marketing-Kommunikation), Marco Dalla Valle, Santiago Bänziger, Caroline Breitenstein, Angelo Pellicorio, Xia Feng (alle Digital Marketing), David Schätti (Leiter Strategisches Marketing und Marketing-Kommunikation), Tharek Murad Aga (Leiter Digital Marketing), Reimund Immoos (Global Media); verantwortlich auf Agenturseite: Schrämli Consulting (Digitalstrategie und Konzeption), Futurelite AG: (Gesamtverantwortung Kreation und Film­produktion; verantwortlich: Claudio Catrambone und Svenja Hässig), Thomas Buchwalder Photography (Fotografie), MediaCom Switzerland (Mediastrategie und Planung), Webrepublic AG (Search/Programmatic Advertising und Analytics), Swiss Online Publishing (Social Media), Jingle Jungle AG (Tonstudio), d+p Zürich (Umsetzung Werbemittel). (pd/wid)



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