Die Mediengewerkschaft Syndicom, die auch professionelle Zeichnerinnen und Illustratoren vertritt, veröffentlicht ein Statement zur aktuellen Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. Es bestehe das Risiko, «dass die aktuellen Entwicklungen im Bereich KI in naher Zukunft die ganze Kreativbranche und damit auch den Beruf der Illustrator:in akut gefährden werden», heisst es.
Regulatorische Lücken schliessen
So befürchtet die Gewerkschaft ein Preisdumping, wenn KI-Anbieter Illustration als Massenware anbieten. Damit drohe die Illustration als Handwerk zu verschwinden. Es müsse deshalb geklärt werden, ob es regulatorische Lücken gibt, die auf politischem Wege geschlossen gehören.
Konkret fordert Syndicom eine Differenzierung auf juristischer Ebene zwischen menschlichem und maschinellem Lernen. Auf politischem Wege gelte es eine Regelung zu finden, dass Urheberinnen und Urheber entschädigt werden, wenn KI-Anbieter die online verfügbaren Werke professioneller Illustratorinnen und Illustratoren zum trainieren ihrer Systeme brauchen. (pd/nil)

