15.10.2020

TX Group

Beteiligung an Crowdlending-Plattform Lend

Die Plattform wickelt Kredite direkt zwischen Kreditnehmern und Anlegern ab, ohne Zwischenweg über eine Bank.

Die TX Group beteiligt sich an der Schweizer Crowdlending-Plattform lend.ch und verstärkt damit ihr Fintech-Portfolio weiter. Anleger erhalten eine attraktive Rendite und die Kreditnehmer, Private wie auch KMU, bezahlen vergleichsweise günstige Zinsen, wie es in einer Mitteilung heisst.

LEND_Logo

Das Fintech-Unternehmen mit Sitz in Zürich wurde 2015 von Florian Kübler und Michel Lalive d'Epinay gegründet und beschäftigt mittlerweile 17 Personen. Kreditnehmer haben bei Lend bereits für über 1,3 Milliarden Schweizer Franken Kredite beantragt. Im Rahmen einer Kooperation bietet auch PostFinance ihren Geschäftskunden Kredite über Lend an. In der Series-B-Finanzierungsrunde in der Höhe von 5,5 Millionen Schweizer Franken haben neben der TX Group als Lead-Investor auch PostFinance sowie Alpana Ventures, der bestehende Genfer Venture Capital Fund, in die Marketplace Lending-Plattform investiert.

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«Mit Lend bieten wir einfache und effiziente Finanzdienstleistungen für alle an. Damit möchten wir den Status quo verändern und die Finanzwelt fair und angenehm gestalten», wird Florian Kübler, Co-Founder von Lend, in der Mitteilung zitiert. «Wir freuen uns mit der TX Group einen starken Partner an unserer Seite zu wissen und gemeinsam die Finanzwelt positiv zu prägen.»

Samuel Hügli, Head Technology & Ventures und Mitglied der Gruppenleitung der TX Group sowie neu Mitglied des Lend-Verwaltungsrats: «Lend ergänzt unser bestehendes Fintech-Portfolio ideal und wir teilen die gleiche Vision, denn auch wir möchten unseren Schweizer Kunden unabhängige und faire Finanzlösungen anbieten. Das Team und die geschäftliche Entwicklung von Lend haben uns für eine Investition überzeugt. Start-ups wie Lend können auf unsere Expertise den Bereichen Technologie, Data Analytics, Marketing, Product und Business Development zurückgreifen und dadurch ihr Wachstum beschleunigen. Darüber hinaus profitieren sie von der hohen Reichweite unserer Medien und Plattformen, denn wir erreichen täglich über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung.» (pd/cbe)



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