Die US-Firma, die eine sichere Aufbewahrung der digitalen Währung Bitcoin anbietet, verlegt ihr Hauptquartier aus dem kalifornischen Palo Alto nach Zürich.
Die Firma unterhält bereits eine Sicherheitsabteilung in der Schweiz. Wegen ihrer "weltweit wachsenden Kundenbasis" will Xapo das Hauptquartier nun näher an das "Herz der Sicherheitsinfrastruktur" bringen.
Ebenfalls eine Rolle beim Standortentscheid spielten Xapo zufolge das stabile regulatorische Umfeld der Schweiz, ihre internationale Neutralität und die tief verankerte Tradition im globalen Finanzwesen.
Die Firmenkenntnisse über die Schweiz seien allerdings noch dürftig, wie das Branchenportal inside-it.ch schribt: Xapo beziehe sich bei der Begründung für den Standortwechsel unter anderem auf "Swiss Saint Nicholas of Flue (1417-1487)". Seit ihm sei die Schweiz in internationalen Konflikten konstant neutral geblieben. Zudem werden auch noch die päpstliche Schweizergarde, die Armee ("eine trainierte Miliz von mehreren Millionen zivilen Reservisten") und das tiefe Hurrikan-Risiko erwähnt.
Xapo strebt die Marktführung bei der Verwahrung von Bitcoin für Unternehmen an. In Palo Alto werde eine kleine Niederlassung verbleiben, die sich um die Kunden in den USA kümmert, so das Unternehmen. Nach eigenen Angaben konnte Xapo bis heute 40 Millionen Dollar Risikokapital gewinnen. (pd)

