Diese Woche findet in Berlin die europaweit bedeutendste Digitalkonferenz re:publica statt. Ein erster Höhepunkt war der Auftritt von Netflix-CEO Reed Hastings vom Dienstag. "Es war die erwartete Ehrenrunde für 54-Jährigen, der mit dem Streaming-Dienst in den vergangenen Jahren auf einer enormen Erfolgswelle schwimmt. Eine Stunde lang erzählte Hastings seine Geschichte vom amerikanischen Traum", schreibt das deutsche Medienportal meedia.de. Hastings sei nicht nur ein herausragender Manager, der sein Unternehmen in 17 Jahren vom Start-up zum 35 Milliarden Dollar schweren Medienriesen gemacht hat, sondern auch "ein begnadeter Verkäufer", so die Einschätzung von meedia.de.
Vor rund zweitausend Zuschauern habe Hastings im prall gefüllten grössten Saal der re:publica seine Erfolgsgeschichte erzählt, die auch immer wieder von Rückschlägen durchsetzt gewesen war. Weil Hastings jedoch von der Wichtigkeit starker Inhalte überzeugt gewesen sei, habe sich Netflix zu etwas entschlossen, was dem seinerzeit stark angeschlagenen Streaming-Dienst keiner zugetraut hatte: Er investierte 100 Millionen Dollar für die Eigenproduktion House of Cards – und stach dabei den scheinbar übermächtigen Rivalen HBO aus.
Bis Ende 2016 soll Netflix rund um die Welt verfügbar sein. (meedia.de)
Bild: netflix.com

