Google setzt sich gegen die NSA-Überwachung zur Wehr. Der Internetriese will die Verschlüsselung von E-Mail-Nachrichten für Laien einfacher machen. Dazu soll es ein Zusatzprogramm für Googles Web-Browser Chrome geben.
Das Programm soll die Verschlüsselung von E-Mails über PGP ermöglichen. Das ist das bekannteste Protokoll zum Schutz von E-Mails - allerdings wird immer wieder beklagt, PGP sei wenig nutzerfreundlich und kompliziert.
Googles Zusatzprogramm mit dem Namen "End-to-End" ist allerdings noch nicht voll einsatzbereit. Das Unternehmen veröffentlichte am Dienstag den Programmcode. Es rief Fachleute dazu auf, den Code auf Sicherheitslücken und Fehler abzuklopfen.
Google selbst war in den Strudel der NSA-Enthüllungen geraten: Der Name des Konzerns tauchte in den Unterlagen zum Programm Prism auf, das dem Geheimdienst Zugriff auf Daten bei amerikanischen Internet-Unternehmen ermöglichen soll.
Google wies stets einen direkten Zugang zu seinen Servern zurück. Laut Medienberichten griffen Geheimdienste aber auch Daten auf dem Weg zwischen Rechenzentren ab. Der Internetkonzern weitete deshalb den Einsatz von Verschlüsselung aus. (sda)
04.06.2014
E-Mail-Verschlüsselung soll erleichtert werden
Entwickelt Zusatzprogramm für Web-Browser Chrome.
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