11.11.2023

Meta / Snapchat

EU fordert Angaben zu Jugendschutz

Die Plattformen müssen darlegen, was sie für die physische und psychische Gesundheit junger Menschen tun.
Meta / Snapchat: EU fordert Angaben zu Jugendschutz
Die Snapchat-App auf einem Smartphone. (Bild: Keystone)

Facebooks Mutterkonzern Meta und der Online-Dienst Snapchat sollen der EU-Kommission mehr Informationen liefern, wie sie Jugendliche auf ihren Plattformen schützen. Die Brüsseler Behörde stellte am Freitag ein offizielles Auskunftsersuchen auf der Grundlage eines neuen EU-Gesetzes für Digitale Dienste.

Die Unternehmen müssen nun innerhalb einer bestimmten Frist erklären, welche Massnahmen sie etwa für die physische und psychische Gesundheit von Jugendlichen ergreifen. Zu Meta gehören neben Facebook auch Instagram und Whatsapp.

Je nachdem, wie die Antworten ausfallen, könnte sich die EU-Kommission entschliessen, ein offizielles Verfahren einzuleiten und anschliessend Bussgelder zu verhängen. Auch Tiktok erhielt am Tag zuvor eine solche Anfrage.

Plattformen wie Facebook, X, Google und viele andere müssen nach einem neuen EU-Gesetz künftig schärfer gegen illegale Inhalte wie zum Beispiel Hass und Hetze im Netz vorgehen. Sonst drohen ihnen saftige Geldbussen. (awp/sda/dpa/wid)


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